Aus dem Fleisch

 


 

Pelmeni

 

Pelmeni  (pl), Pel'men' (sg) sind in Wasser oder Brühe gekochte, gefüllte Teigtaschen und gelten als ein russisches Nationalgericht. Der Teig wird aus Mehl, Wasser, Eiern und Salz zubereitet, er sollte sehr fest sein und nach dem Kochen nicht auseinander gehen. Für die Füllung mischt man drei Sorten Fleisch – Rind-, Lamm- und Schweinefleisch - im Verhältnis 3:2:1, Zwiebel, Salz und Pfeffer. In Novgorod  (urrussischen Provinz)  fand ich das Rezept, in dem man auch noch gedünsteten und zerkleinerten Weißkohl zu der Füllung gibt (Proportion Fleisch zu Weißkohl ist etwa 4:1).

In den letzten 20-30 Jahren in denen man angefangen hat, darauf zu achten, wie viel Fett man zu sich nimmt, entstand auch die Variante mit einer Füllung aus Putenfleisch.

Es gilt überall die Regel: je kleiner die Pelmeni, desto besser die Hausfrau.

Sibirische Pelmeni  unterscheiden sich von der klassischen russischen Variante, indem man den Teig nur aus Mehl und Wasser zubereitet und die Füllung aus vier Sorten Fleisch besteht - die vierte Sorte ist Bärenfleisch. Es gibt eine Tradition in Sibirien, Pelmeni an einem Tag für den ganzen Winter (säckeweise) zuzubereiten und  anschließend  einzufrieren. Da dort der Winter neun Monate im Jahr dauert, stellt man die Säcke einfach in der Scheune ab.

 

Fertige Pelmeni   (frisch gemachte oder gefrorene) gibt man in gesalzenes kochendes Wasser. Wenn sie an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig. Man serviert sie als Suppe – mit der Brühe (besonders in Sibirien verbreitet) oder ohne – mit zerlassener Butter und Essig und/oder Smetana (russisches Schmand), aber auch mit Senf oder Ketchup.

 

Sehr ähnliche Gerichte   finden sich in den meisten Ländern Eurasiens. Sie sind mit den italienischen Tortellini oder Ravioli, schwäbischen Maultaschen oder den chinesischen Jiaozi und Wan Tan vergleichbar. Die jüdische Küche kennt Kreplach, und Mantı sind in Zentralasien weit verbreitet.

 

 

Rezept von Pelmeni

 

Ural Pelmeni - Fotorezept

 

 

Schaschlik

 

Schaschlik    (sg), Schaschliki  -  (pl) aus dem Krimtatarischen  şışlıq, in Russisch „шашлык“, in Georgisch „mtsvadi“, in Armenisch  „khorovats“ – „խորոված“, in Griechisch"suvlaki"- 

„σουβλάκι“- sind gebratene vorher marinierte Fleischspieße.

 

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist  Schaschlik zum Kult-Gericht in der UdSSR geworden. Überall in den ehemaligen UdSSR-Ländern gibt es eine Tradition, im Sommer zum Schaschlik- Picknick ins Grüne zu fahren und Schaschlik zuzubereiten und zu essen. Es wird dabei auch heftig getrunken.

 

In allen Städten gibt es unzählige Schaschlitschnaya  Restaurants oder Imbiss-Stuben, wo man alle möglichen Schaschlik-Sorten bestellen kann.

 

Ursprünglich nahm man für Schaschlik Lammfleisch. Im Laufe der Zeit kamen die Rezepte von Schaschlik aus Rind- und Schweinefleisch, Hähnchen und Pute, aber auch Fisch hinzu, oft ergänzt um weitere Zutaten wie Zwiebel, Paprika und Tomate, sowie Scheiben von Speck oder Innereien.

 

Zur Zubereitung von Schaschlik wird das Fleisch zunächst in kleinere Würfel geschnitten und Stunden- oder gar Tagelang mariniert, was ihm den besonderen Geschmack verleiht und es zarter macht. Für Marinade nimmt man Essig, manchmal Mayonnaise. Gourmet Variante ist, das Fleisch mit dem trockenen Weißwein zu marinieren. In der Kaukasus-Region gibt es sogar spezielle Sorten von Wein, die man nur für Marinade von dem Fleisch herstellt.

 

Außerdem kann man für Marinade Zitronen- oder Granatapfelsaft oder deren Mischung mit Spiritus oder Wodka nehmen.

 

Rezept von Schaschlik

 

 

 

Tschebureki

 

 

Tscheburek  (sg),  Tschebureki (pl) -  in Russisch "чебурек", in Krymtatarisch çübere, in Türkisch  Cig Börek) – Teigtasche mit einer Füllung  aus Lammfleisch mit scharfen Gewürzen, in heißem Öl gebraten. Ursprünglich war Tscheburek eine Spezialität  aus der Küche der Krim-Tataren.

 

Tschebureki sind sehr beliebt in Russland. Es gibt überall  Tscheburetschnaja , Imbiss-Stuben, wo man Tschebureki bestellen und als kleinen Imbiss zwischendurch essen kann.  Aber natürlich gehört es sich für eine gute Hausfrau, Tschebureki selbst zubereiten zu können.

Tscheburek wird ohne Besteck gegessen. Man nimmt ihn mit beiden Händen und beißt ab.

 

Vorsicht! Tscheburek hat  innen sehr viel Saft, beim Abbeißen kann es in alle Richtungen spritzen, also vorsichtig oben abbeißen und erst  Luft auslassen.

 

 

Wisst ihr, was auf dem Bild geschrieben steht?

 

Etwa das: "Ohne Tscheburek - ohne mich!"

 

 

Klassisches Rezept

 

Videorezept

 

 

 

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